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Mittwoch, 7. September 2016

Svendborg, Dänemark, 5. bis 8. September 2016

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Kerteminde, gestern Abend wurde es immer heftiger. Windstärken bis 24kn und der Regen haben sich zusammen getan, um uns schlaflos zu machen. Der Wind hat zunächst angefangen die Wellen über die Mole zu schmeißen, das war aber nicht genug, die ganze Nacht hat er gepoltert und uns an den Steg gepresst. 6 Fender waren im Einsatz, um Schäden vom Schiff abzuwenden.

Um 4 Uhr höre ich Geräusche, der Wind war aber weg. Nun wurden wir wie Babys geschaukelt, dabei quietschten die Fender und ratterten an den Steg. 
Früh Morgens bin ich aufgestanden, gespannt was alles passiert ist, nichts! Die Sonne scheint und es ist warm. Schnell haben wir uns geduscht und danach waren wir unterwegs.

Bis zu der Großen-Belt-Brücke hatten wir wunderschöne Segelstunden. Kaum hatten wir die Brücke hinter uns, wurde der Wind ausgeschaltet und wir mussten bis Svendborg motoren. Dafür hat das Wetter uns entschädigt!

Der Hafen ist recht gut besucht, nicht ohne einen Längsseits-Platz für uns freizuhalten.

Dienstag, den 6.
Carmen und Axel sind angekommen, das erfreuliche Wiedersehen war fällig. Am Abend haben wir, bei einem Glas Rotwein, über alles geschnackt. Sie bleiben für 2 Tage hier, wir aber gehen morgen nach Ærøskøbing . Es geht langsam aber sicher nach Hause, irgendwie schade! Besonders bei diesem Sommerwetter.

Route: 36 Seemeilen, bis heute: 894
7:08 Stunden, Temp.: 16-23°C
Sonnenaufgang: 06:31, Sonnenuntergang: 20:00












Kerteminde, das Sauwetter bahnt sich an ...


Die Kadetten haben Mühe mit den schönen Segelschiffen, ...
... sie legen ab und dabei beschädigen sie ihr Schiff












Kerteminde, es war trotzdem schön!
Begegnung


Kurz vor Svendborg







Sct. Nicolai Kirke ...








Vor Frue Kirke





Carmen und Axel

















Am Abend vor der Abfahrt, mit Carmen und Axel
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Dienstag, 6. September 2016

Kerteminde, Dänemark, 1. bis 5. September 2016

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Grenaa, kurz vor 7 Uhr waren wir, mit beiden Segel bewaffnet, unterwegs. Amwindkurs braucht Wind, so kamen wir nicht schnell genug voran, bis der Wind aufdrehte. Vor uns war ein größerer Segler, der sich für das Kreuzen entschieden hatte und segelte der Küste entlang, später konnten wir seine Mühe von Weitem beobachten.
Der Wind kam nun stärker, aber auch vorlicher. Wir hatten Mühe an Höhe zu gewinnen, damit wir später nicht verhungern. Der SO Wind sollte, im Schatten von Samsö, weiter links drehen und trachtete nach unserer Fahrt.
Die Winddrehung kam aber nur teilweise und mit etwas Abfallen war es vorbei. So kamen wir hoch am Wind voran und nicht schlecht!

Unterwegs hatten wir, bis auf momentane Schwächen, stets 6-11m/s. Das wunderschöne Wetter, wolkig aber fast immer mit Sonnenlöchern versehen, hat uns geholfen, die 60nm in  11 Stunden zu schaffen.

Kerteminde voll bis dort hinaus, wir haben aber eine Lücke aufgespürt. Der freundliche Skipper hat sein Schiff nach vorne verholt und uns 5m Steg überlassen. Nun liegen wir hier, zwar mit bloßem Hintern aber sicher längsseits vertäut. 

Die Trinity wollte noch nicht raus und ist sauer, wir liegen ablandig und mit Abstand zum Steg. Abgesehen davon, kennt Trinity sich hier nicht aus, dann ist sie vorsichtig.

Route: 60 Seemeilen, bis heute: 858
11:04 Stunden, Temp.: 14-20°C
Sonnenaufgang: 06:22, Sonnenuntergang: 20:11












Kurz nach der Abfahrt
Unterwegs


Im Kerteminde angekommen
Tag darauf, einen anständigen Liegeplatz ergattert




























Schwarze Maulbeeren
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