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Mittwoch, 24. August 2016

Hirtshals, Dänemark, 23. bis 24. August 2016

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Der Wecker hat uns ausschlafen lassen, er war nicht aktiviert. Um halb 6 ist es hell und wir wollen um 6 weg.
Hals über Kopf sind wir unterwegs, es ist 6:15 Uhr. Vor dem Hafen setzen wir das Groß, um uns vor dem Schaukeln zu schützen.
An Leuchtfeuer vorbei, kein Wind und keine Wellen. Wir sind noch im Windschatten. Die Maschine bringt uns auf 6,5kn trotz des 1kn Gegenstroms. 

Es dauert 3,5 Stunden, bis wir den erhofften Wind bekommen. Von nun an bläst raumer Wind zwischen 4 und 12kn und bringt uns unter herrlichstem Sonnenschein bis 23°C, mit bis zu 7,6kn, nach Hirtshals.

Die Wellen waren stets moderat bis sportlich, sie gaben keinen Anlass zu Beschwerden.

2 Stunden vor dem Ziel, formieren sich an Steuerbord bedrohliche Unwetterkulissen, die außer etwas mehr Wind uns in Ruhe lassen.

Heute erlebten wir eine der schönsten Fahrten über den Skagerrak.

Nach 12 Stunden angekommen, müssen wir einer Schnellfähre die Vorfahrt gewähren. Danach geht es schnurstracks zum Liegeplatz. Gegen den Wind vertäut und gut ist es.

Die Dame an dem Hafenkiosk hat uns mit Fischzeug versorgt, die Begeisterung war eher bei ihr, als bei uns.

Route: 65 Seemeilen, bis heute: 676
12:03 Stunden, Temp.: 14-23°C
Sonnenaufgang: 06:02, Sonnenuntergang: 20:43












Lillesand nach dem Ablegen ...


Lillesand Leuchthaus




Die vermeintliche Bedrohung
Die Fähre hat Vorfahrt


Hirtshals Hafen

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Lillesand, Norwegen, 22. bis 23. August 2016

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Stokken wehmütig hinter uns gelassen. Es war eine schöne Zeit, die wir nicht verlängern konnten. Es stand eine Überfahrt, von Lillesand nach Hirtshals, bevor.
Wir haben den Weg durch Blinleia genommen. Die Strecke ist paradiesisch schön und super geschützt.
In Lillesand angekommen haben wir einen verwaisten Hafen vorgefunden. Einem obligatorischen Stadtrundgang folgte die Vorbereitung für die morgige Überfahrt.

Alles sieht danach aus, dass die Saison schon vorbei ist und wir wollen auch den Hafen morgen verlassen, in der Hoffnung wieder zu kommen.

Route: 15 Seemeilen, bis heute: 612
3:01 Stunden, Temp.: 15-22°C
Sonnenaufgang: 06:04, Sonnenuntergang: 20:54












Eine letzte Rundgang, vor der Abfahrt ...











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Montag, 22. August 2016

Stokken, Norwegen, 21. bis 22. August 2016

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Ein Traum wird wahr!

Den Hafen von Mandal haben wir kurz vor 9 Uhr verlassen. Unsere Intension, erstmal nach Stokken. Sollte dort christliche Ordnung herrschen, bleiben wir dort, ansonsten, einfach weiter nach Lillesand.

Stokken hat aber für uns, und besonders für Trinity, eine Sonderstellung. Hier haben wir uns immer von den Strapazen der Reise erholt und zu uns gefunden. Trinity kennt sich hier aus, kaum angelegt, springt sie raus und weg ist sie, bis sie von alleine wieder kommt. Sie beobachtet die Enten, geht zum Strand und schnuppert überall wo eine Wasserpfütze ist. Sie läuft schnell wie ein Wiesel und sieht aus wie eine überdimensionale Raupe.

Unser Vorhaben, Trinity wieder nach Stokken zu bringen, war uns zur Pflicht geworden. Nachdem sie mit den Nierenproblemen zu kämpfen hat, wussten wir nicht mehr, ob sie ihre Insel noch einmal sehen würde!

Nun hat es geklappt, es geht ihr gut und sie ist hier, was möchten wir noch mehr, wir freuen uns mit ihr und zelebrieren unseren Aufenthalt. 

Hier ist es sommerlich warm und sonnig, wie wir meinen, einfach wie im Paradies, die 72 Jungfrauen fehlen aber.

Am Abend sitzen wir im Salon und studieren das Wetter. Plötzlich hören wir das Tuckern eines 2-Zylinders. Heike geht raus, kurz darauf schreit sie, hier ist Østein. wir hatten schon seine Telefonnummer parat und wollten wir ihn später anrufen, er hatte aber unsere Flagge gesehen und dachte, wie er sagt, vielleicht sind Heike und Mori da!

Es war ein Wiedersehen nach 3 Jahren, es wurde auch begossen.
Er hatte Fische für uns und auch einen Dorsch für unsere Freunde, Rainer und Burkhardt von Trimaran Va bene. Sie kommen aus Kampen/Sylt.
Østein musste aber früher nach Hause gehen, seine Frau ist krank. Danach sassen wir im Cockpit von Va bene und haben wir, bei einem Glas, die Probleme der Welt erörtert und z.T. dafür Lösungen gefunden. 

Route: 24 Seemeilen, bis heute: 597
5:21 Stunden, Temp.: 18-23°C
Sonnenaufgang: 06:03, Sonnenuntergang: 20:57












Mandal, alles schläft und wir legen ab
Stokken, um diese Zeit wirklich ein Paradies ...

















Østein kommt an Bord




Østein geht und ...
... die Abendstimmung bricht an ...




Saison-Ende, Mülltonnen werden eingesammelt
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Freitag, 15. Juli 2016

Mandal, Norwegen, 14. bis 19. Juli 2016

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Es war klar, ohne Wind, mit Wellen und Regen wollten wir Mandal erreichen, um in den nächsten Tagen, Kap Lindesnes zu umrunden.
Der Weg führte über die einmalige Blindleia und hat unsere Erinnerungen aufgefrischt.

Bis Kristiansand hatten wir sogar ein bisschen Wind, aber es reichte nicht. So lief die Maschine mit.
Der Regen kam, aber gewaltig und hat uns so richtig eingeweicht.

Mandal, im Hafen angekommen, haben wir, durch unsere kleine Größe, eine Box ergattert und triefend, das Anlegemanöver gemeistert. Der Wind war mit uns nachsichtig.
Danach haben wir uns "fein" gemacht, um unsere Pizzeria nicht warten zu lassen. "Mandal spezial" hat seine Wirkung nicht verfehlt, wir waren wieder "glücklich".
Eine kleine Runde war genug, um unser Schiff wieder aufzusuchen, weitere Pläne zu schmieden und uns von den Strapazen zu erholen.

Der Hafen füllt sich, Plätze findet man aber nur noch für schnuckelige Boote.

Nun sind wir am Überlegen, wo wir Dunja und Uwe, S/Y Malinda III, treffen können. Sie kommen schnell zurück und wir fahren langsam hoch! Es wird ein Wiedersehen mit Pauken und Trompeten!

Route: 39 Seemeilen, bis heute: 358
7:48 Stunden, Temp.: 19-21°C
Sonnenaufgang: 04:47, Sonnenuntergang: 22:24
Unterwegs, ...
... vorbei an Stokken, ...











... warum tut man sich sowas an?
... um in Mandal entlohnt zu werden?




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Donnerstag, 14. Juli 2016

Lillesand, Norwegen, 12. bis 14. Juli 2016

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Zeitig haben wir den Hafen von Arendal verlassen. Gegen Wind und Wellen, haben wir die 4 Stunden bis Lillesand geschafft, Lillesand wie immer geschäftigt und jetzt im Sommer und der Ferienzeit der Einheimischen, voll bis dort hinaus. 
Zunächst waren wir froh, einen Liegeplatz zu bekommen, nun sind wir dankbar, dass sich 2 Motorboote an uns ins Paket gelegt haben. Dankbar, weil wir nicht mehr fürchten müssen, eine 46er Yacht an die Backe zu bekommen.

Gleichzeitig wurde klar, dass es mit dem früh morgenlichen Ablegen nichts wird, die Leute haben Urlaub und Anrecht auf das Ausschlafen.
Morgen soll es möglichst nach Mandal gehen. Aber wenn wir bis Mittag Mandal nicht erreichen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, einen Liegeplatz zu ergattern.

Nun macht sich auch ein Unwetter bemerkbar, was soll's, es kann ja nicht immer "sommerlich" bleiben.

Der Hafen gleicht einer Sardinenbüchse, Schiff an Schiff in 2er und 3er Paketen. Teilweise können die Schiffe überhaupt nicht raus, bevor sich mehrere Skipper erkenntlich zeigen.
Wir sind umzingelt von Wind, Wellen und Wassersportlern. In dem Hafenbecken, wo noch Platz ist, sind die Kinder als Raudis unterwegs und betreiben mit den Dinghies das Rennen. Der Schwell, der dadurch entsteht, lässt sogar die größten Schiffe tanzen, es sind aber alle ruhig und gelassen, fantastisch.

Mitten in diesem Gewirr, kommt ein Schiff und sucht einen Platz. Alle springen auf, um zu helfen.

Route: 21 Seemeilen, bis heute: 319
4:23 Stunden, Temp.: 16-21°C
Sonnenaufgang: 04:39, Sonnenuntergang: 22:25













Arendal, als erstes Schiff legen wir ab
Lillesand, frisch und frei!




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