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Montag, 12. September 2016

Ærøskøbing, Dänemark, 8. bis 12. September 2016

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Svendborg, vor der Abfahrt wollten wir rüber, um uns von Carmen und Axel zu verabschieden. Soweit sind wir nicht gekommen, sie hatten sich auf den Weg gemacht um uns beim Ablegen zu helfen.
Sie bleiben in Svendborg und bereiten ihre Yacht für die Winterpause.
Nach dem Abschied haben sie uns die Leinen los gemacht und vom Steg geschupst! Sie haben noch ausgiebig fotografiert und uns mit den Augen begleitet.
Nach und nach haben wir die Segel gesetzt. Der Wind war aber noch nicht ganz wach und brachte uns nur auf 2-3kn.

Kurz darauf wurde der Wind kräftiger, bis 18kn, damit kaneb wir nunmehr mit bis zu 6,4kn voran. So haben wir unseren Rückstand wett gemacht und standen, nach 3 Stunden, vor dem Hafen von Ærøskøbing.
Die Segel, gegen den Wind, geborgen und unseren Platz, längsseits am Steg, gegen den Wind und ablanding angenommen. Ein freundlicher Skipper hat uns die Leinen genommen, danke.

Route: 13 Seemeilen, bis heute: 908
3:13 Stunden, Temp.: 18-34°C
Sonnenaufgang: 06:37, Sonnenuntergang: 19:53













Beim schönsten Wetter haben wir Svendborg verlassen ...
... und unter Segel ...



... Ærøskøbing erreicht
Hier haben die Enten ihre Wohnanlage schon längst bezogen?
2 Tage später sind Carmen und Axel auch hier
Trinity fühlt sich wohl und macht ihre Spaziergänge
Hier liegen auch grössere Schiffe




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Dienstag, 6. September 2016

Kerteminde, Dänemark, 1. bis 5. September 2016

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Grenaa, kurz vor 7 Uhr waren wir, mit beiden Segel bewaffnet, unterwegs. Amwindkurs braucht Wind, so kamen wir nicht schnell genug voran, bis der Wind aufdrehte. Vor uns war ein größerer Segler, der sich für das Kreuzen entschieden hatte und segelte der Küste entlang, später konnten wir seine Mühe von Weitem beobachten.
Der Wind kam nun stärker, aber auch vorlicher. Wir hatten Mühe an Höhe zu gewinnen, damit wir später nicht verhungern. Der SO Wind sollte, im Schatten von Samsö, weiter links drehen und trachtete nach unserer Fahrt.
Die Winddrehung kam aber nur teilweise und mit etwas Abfallen war es vorbei. So kamen wir hoch am Wind voran und nicht schlecht!

Unterwegs hatten wir, bis auf momentane Schwächen, stets 6-11m/s. Das wunderschöne Wetter, wolkig aber fast immer mit Sonnenlöchern versehen, hat uns geholfen, die 60nm in  11 Stunden zu schaffen.

Kerteminde voll bis dort hinaus, wir haben aber eine Lücke aufgespürt. Der freundliche Skipper hat sein Schiff nach vorne verholt und uns 5m Steg überlassen. Nun liegen wir hier, zwar mit bloßem Hintern aber sicher längsseits vertäut. 

Die Trinity wollte noch nicht raus und ist sauer, wir liegen ablandig und mit Abstand zum Steg. Abgesehen davon, kennt Trinity sich hier nicht aus, dann ist sie vorsichtig.

Route: 60 Seemeilen, bis heute: 858
11:04 Stunden, Temp.: 14-20°C
Sonnenaufgang: 06:22, Sonnenuntergang: 20:11












Kurz nach der Abfahrt
Unterwegs


Im Kerteminde angekommen
Tag darauf, einen anständigen Liegeplatz ergattert




























Schwarze Maulbeeren
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Mittwoch, 31. August 2016

Grenaa, Dänemark, 30. August bis 1. September 2016

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In der AAlborgbucht hatten wir keinen Anlass zu jammern!
Um halb 8 haben wir die Leinen losgeworfen. Kurz darauf waren wir draußen, unter Vollsegel, gen Süden. 
Der Wind kam mit etwas Verzögerung aber etwas stärker als erwartet, so auch die Wellen etwas höher. Es führte zu einer Überfahrt, mit bis zu 23kn Westwind, in 11 Stunden und 44 Minuten nach Grenaa. Die ganze Strecke mit durchschnittlich 5,5kn über Grund und das trotz 1-2kn Gegenstrom.

Dieser Törn übertraf  alle unsere Erwartungen und hat sich in unserem Gedächtnis eingeprägt.
Die Sonne hat uns fast immer begleitet und die milde Luft aufgeheizt.

Route: 64 Seemeilen, bis heute: 799
11:44 Stunden, Temp.: 16-19°C
Sonnenaufgang: 06:15, Sonnenuntergang: 20:17













Abschied von Frederikshavn ...
... für so eine Fahrt!












Am Abend wurde gebratener Aal mit Basmati-Krustenreis
serviert
Das schönste Wetter dauert an!












Trinity ist stets dabei und begeistert!

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Donnerstag, 25. August 2016

Skagen, Dänemark, 24. bis 26. August 2016

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Unsere Wetterberater sitzen wieder in Kiel. Kurz nach 9 ruft Dunja an und berichtet, dass es nach "Meeno", doch möglich sei Grenen zu umrunden. Bis gestern Abend, waren sich alle Wettergötter einig, dass die Umrundung wegen Südwinds und Wellen schwierig sein wird und wir wollten uns keine Schindereien antun. 
Nun hieß es aber, SO Wind und 0,7m Wellen, also wir wollen! 09:44 Uhr haben wir abgelegt und raus ins Vergnügen.

Der schwache Wind von Achtern, entpuppte sich mitunter bis 10m/s aus Süden. Der Wind war sich aber nicht schlüssig, soll ich oder soll ich nicht? So haben wir zwischendurch ein paarmal die Maschine an und bald wieder ausgemacht. Vor der Wende nach Grenen war der Wind schon soweit östlich, dass wir die Wende allmählich vorzogen, um mehr an Höhe zu gewinnen, es hat geklappt.

Nach der Umrundung ging uns ein Licht auf, wir könnten ja, mit diesem OSO Wind, bis Frederikshavn segeln, dann hätten wir viel geschafft! Nach einer halben Stunde kam die echte Erleuchtung, dass wir inzwischen zu hoch am Wind segeln und somit unsere Geschwindigkeit immer mehr Richtung 3kn geht. 

Als wir die 3kn in der Anzeige hatten, ging uns nochmal ein Licht auf. Wir sind abgefallen und fröhlich AAlbaek angesteuert.
Nach weiteren 2 Stunden waren wir erst 3sm von Skagen entfernt und AAlbaek lag immer noch 2,5 Stunden vor uns. Der Wind, inzwischen auf 11m/s, blies nun soweit südlich, das wir die Genua bergen mussten. Die angewachsenen Wellen und die Strömung von 3kn gegen uns, hat uns das garaus gemacht.

Reumütig gewendet, waren wir in einer halben Stunde im Hafen von Skagen, alles spricht schwedisch!
Von längsseits keine Rede, alle liegen hier in Reih und Glied mit Heckanker, wir wollen nicht.
Die gute Alternative, Segelklub, hat uns freundlich längsseits aufgenommen.

Route: 39 Seemeilen, bis heute: 715
7:52 Stunden, Temp.: 15-24°C
Sonnenaufgang: 06:01, Sonnenuntergang: 20:38












Grenen friedlich.
Trinity genießt das Segeln












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Montag, 22. August 2016

Stokken, Norwegen, 21. bis 22. August 2016

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Ein Traum wird wahr!

Den Hafen von Mandal haben wir kurz vor 9 Uhr verlassen. Unsere Intension, erstmal nach Stokken. Sollte dort christliche Ordnung herrschen, bleiben wir dort, ansonsten, einfach weiter nach Lillesand.

Stokken hat aber für uns, und besonders für Trinity, eine Sonderstellung. Hier haben wir uns immer von den Strapazen der Reise erholt und zu uns gefunden. Trinity kennt sich hier aus, kaum angelegt, springt sie raus und weg ist sie, bis sie von alleine wieder kommt. Sie beobachtet die Enten, geht zum Strand und schnuppert überall wo eine Wasserpfütze ist. Sie läuft schnell wie ein Wiesel und sieht aus wie eine überdimensionale Raupe.

Unser Vorhaben, Trinity wieder nach Stokken zu bringen, war uns zur Pflicht geworden. Nachdem sie mit den Nierenproblemen zu kämpfen hat, wussten wir nicht mehr, ob sie ihre Insel noch einmal sehen würde!

Nun hat es geklappt, es geht ihr gut und sie ist hier, was möchten wir noch mehr, wir freuen uns mit ihr und zelebrieren unseren Aufenthalt. 

Hier ist es sommerlich warm und sonnig, wie wir meinen, einfach wie im Paradies, die 72 Jungfrauen fehlen aber.

Am Abend sitzen wir im Salon und studieren das Wetter. Plötzlich hören wir das Tuckern eines 2-Zylinders. Heike geht raus, kurz darauf schreit sie, hier ist Østein. wir hatten schon seine Telefonnummer parat und wollten wir ihn später anrufen, er hatte aber unsere Flagge gesehen und dachte, wie er sagt, vielleicht sind Heike und Mori da!

Es war ein Wiedersehen nach 3 Jahren, es wurde auch begossen.
Er hatte Fische für uns und auch einen Dorsch für unsere Freunde, Rainer und Burkhardt von Trimaran Va bene. Sie kommen aus Kampen/Sylt.
Østein musste aber früher nach Hause gehen, seine Frau ist krank. Danach sassen wir im Cockpit von Va bene und haben wir, bei einem Glas, die Probleme der Welt erörtert und z.T. dafür Lösungen gefunden. 

Route: 24 Seemeilen, bis heute: 597
5:21 Stunden, Temp.: 18-23°C
Sonnenaufgang: 06:03, Sonnenuntergang: 20:57












Mandal, alles schläft und wir legen ab
Stokken, um diese Zeit wirklich ein Paradies ...

















Østein kommt an Bord




Østein geht und ...
... die Abendstimmung bricht an ...




Saison-Ende, Mülltonnen werden eingesammelt
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