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Samstag, 6. August 2016

Kirkehamn (aufgewärmt), Norwegen, 5. bis 11. August 2016

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Rekefjord, kurz vor dem Mittag haben wir abgelegt. Kaum hatten wir den Fjord verlassen, kamen die hohen Wellen uns entgegen, vom Wind keine Spur.
Noch hatten wir das Groß nicht gehisst, da beobachteten wir einen Angler, der uns zu sich winkte, der Außenborder sprang nicht mehr an.
Wir gehen längsseits und nehmen seine zersauste, mit unzähligen Knoten und Schleifen reparierte Leine. Sie ist zu kurz, um sein Boot von uns fernzuhalten. Wir verlängern die Leine. Sie ist aber nicht seine Vorleine, an der wir ihn schleppen, sondern die Leine ist an der Frontscheibe befestigt, somit schleppen wir ihn seitlich hinter uns her.
Als wir wieder im Fjord waren ist der Außenborder angesprungen und wir waren befreit.

Während dieser Rettungsaktion, haben wir beobachtet, dass 2 große Segler, Richtung Anlegeplatz, unterwegs waren, also nichts wie weg. 
Später hatten wir hohe seitliche Wellen und den Wind, inzwischen auf 32kn gewachsen, direkt von achtern.
Das Groß hielt uns von extremen Schaukeln ab. Nach dem Abbiegen in Kirkehamn waren die Wellen einigermaßen besänftigt, der Wind verfolgte uns aber bis in den Sund hinein.

Die Sonne hat uns über die ganze Zeit begleitet. Nach dem Festmachen, haben wir uns, im Kongshamn Bryggerestaurant, königlich beköstigen lassen, danke.

Montag, den 8. um 10 Uhr
Schon gestern haben wir uns vorbereitet, dem kommenden Sturm, passiv, Widerstand zu leisten. Die Nacht war verheerend. Wir wurden geschaukelt, an den Steg gepresst und immer wieder mit Böen aufgeweckt, wenn man gerade eingeschlafen war. Trinity hat meine Seite nicht verlassen und mich gezwungen auf dem Rücken zu liegen, so kann ich eigentlich nicht schlafen.

Montag, den 8. um 12 Uhr
Erst heute Nacht soll der Sturm seinen Höhepunkt erreichen, mit über 25m/s, 7m Wellen und Regen.
Der Wind hat sich nun gedreht und kommt mit den Wellen durch den Westeingang rein, das Wasser steigt und es sprüht Regen!

Route: 13 Seemeilen, bis heute: 529
2:48 Stunden, Temp.: 16-22°C
Sonnenaufgang: 05:34, Sonnenuntergang: 21:45












Rettungsaktion
Angekommen ...











Hågåsen Fort Battery

Ausruhen, für den Aufstieg
Reste von "Atlantikwall", falsche Träume! ...


Die neue Verwendung der Anlage!

Übernachtung-Hütten, zum Mieten

















Kommandeur's Etablissement?
Kommandozentrale!

Wieder zurück

Neues Glück?



Der Sturm kommt herein!
Die Wanderungen











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Freitag, 5. August 2016

Rekefjord, Norwegen, 2. bis 5. August 2016

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Tananger, das Warten hat uns nicht weiter gebracht! Zum Schluss haben wir das Handtuch geworfen und wollten dem täglichen Regen entkommen.
Alle Bemühungen, die geplanten Orte, in der näheren Umgebung zu besuchen, sind an ständigen und ausgiebigen Regenfällen, gescheitert. Während im Süden die Sonne schien, waren wir im Westen, vom Regen überschüttet.
Noch am Vormittag wussten wir nicht von unserem Glück. Der Wind war zu heftig und die Wellen waren über 2,5m. Gegen Mittag habe ich, wie in den letzten Tagen, wiederholt das Wetter studiert. Es sollte weiter regnen.
Eine kleine Änderung gab es trotzdem, die Wellen waren nur "noch" 2,3m, der Wind, 10m/s und etwas westlicher.
Wir waren uns sofort einig, dass wir doch, unsere Reise im Süden fortzusetzen sollten.

Um 12:38 Uhr war das Schiff startklar, wir in voller Montur!

Bis Jaerens Rev mussten wir, die hohen Wellen, schräg von vorne nehmen, der Wind war aber etwas stärker und hat, unter Vollzeug, uns die Lage gegeben. Die Wellen ließen uns aber nicht schnell genug vorankommen. Die Maschine ließen wir bis nach dem Jaerens Rev mitlaufen, so konnten wir dem berüchtigten Revier, mit 7,5kn, schneller entkommen.

Nach der Wende ging es dann bis Egersund weiter. Erst dann kam der vorhergesagte Schwachwind, 3m/s, die alten Wellen schaukelten uns erbarmungslos. Das Groß haben wir dichtgeholt, die Maschine an, bis zum Schluss.

Der Regen hat uns verschont, fast die ganze Strecke, abwechselnd Sonnenschein und Wolken.

Noch im Hellen, haben wir Rekefjord erreicht, alles frei und friedlich. Das letzte Stück der Strecke hat Trinity förmlich auf das Ankommen gewartet. Nach dem Festmachen hat sie ihren Steg richtig ausgekostet.

Ist die Katze glücklich, freut sich der Mensch.

Mitwoch, den 3.
Heute hat sich herausgestellt, dass das Regen-Wetter von Tananger, sich einfach, als blinder Passagier, bei uns reingeschmuggelt hat und ist mitgereist.

Route: 52 Seemeilen, bis heute: 516
9:21 Stunden, Temp.: 14-15°C
Sonnenaufgang: 05:28, Sonnenuntergang: 21:54












Freude nach der Ankunft ...















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Samstag, 23. Juli 2016

Sirevaag, Norwegen, 23. bis 24. Juli 2016

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In aller Gemühtlichkeit haben wir, nach dem Duschen, ausgiebig gefrühstückt. Dann kam der Abschied und danach waren wir unterwegs. Dunja und Uwe wollten nach Lista und wir nach Sirevaag. Sirevaag liegt nördlich von Egersund. Der Hafen ist so la la, man geht an Reifen längsseits.

Es war, entgegen der Vorhersage, fast die ganze Strecke, gegen den Wind. Das Wetter war aber hervorragend, eher zu warm, Wellen gab es kaum.

Das alles führte dazu, dass wir, die ganze Zeit, auf die Maschine angewiesen waren, außer einer Stunde!

Angekommen, waren alle uns bekannten Plätze belegt. Aber wir haben uns daran erinnert, dass der Hafenmeister letztes Jahr angeboten hatte, unter dem Kran anzulegen, also nichts wie hin.

Kaum angekommen schrie Heike hey, hier ist es seicht, siehe da, wir hatten nur noch eine Handbreit Wasser unterm Kiel und die Ebbe sollte uns noch, um 20:00 Uhr, 40cm wegnehmen.
Umgehend haben wir abgelegt und auf der gegenüber liegenden Seite eine Tiefe Stelle gefunden. Das Fenderbrett schont nun die Fender, die Leinen sind aber zum Teil versaut.

Der Joker-Laden hat schon zu. Wir wollten uns endlich orientieren, ob es hier einen Kaufmann gibt.

Wir schlürfen jetzt die Grütze mit Milch, das Resteessen folgt gleich. Morgen früh wollen wir nach Tananger aufbrechen.

Route: 22 Seemeilen, bis heute: 432
4:48 Stunden, Temp.: 15-22°C
Sonnenaufgang: 05:07, Sonnenuntergang: 22:18













Rekefjord, vor der Abfahrt ...






S/Y Malinda III, unterwegs nach Süden, wir nach Norden!
Leuchtturm Egersund
"Glücklich" an den Reifen!


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Freitag, 22. Juli 2016

Rekefjord, Norwegen, 20. bis 23. Juli 2016

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Ein Wiedersehen war angesagt. Dunja und Uwe, S/Y Malinda III, sind seit gestern im Rekefjord und wir wollen heute auf sie stoßen.

Um 6 Uhr aufgestanden, waren wir schon 06:40 Uhr unterwegs, ungefrühstückt versteht sich.
Unterwegs Ententeich unter der Sonne, vom Wind und Wellen keine Spur.
Erst nach dem wir Lista passiert hatten, kam für 2 Stunden, ein achterlicher Wind der umher irrte. er hat uns trotzdem mit 3,5-4 Knoten gen Rekefjord geschoben.

Nach 2 Stunden war die Maschine wieder dran. Angekommen, standen die 2 am Steg und haben uns die Leinen genommen. Ein freudiges Wiedersehen, als hätten wir uns längere Zeit nicht mehr gesehen. Eigentlich waren wir noch vor 2 Monaten zusammen.

Die spezielle Fischsuppe, die Dunja mit Liebe zubereitet hatte, hat geschmeckt, durch und durch!
Dan haben wir nicht von Gott aber von der Welt gesprochen und haben alle Probleme gemeistert, die die Politiker nicht lösen können!.

Einen Tag darauf, waren wir an der Reihe mit Seeteufel-Bäckchen und Wildlachs auf Basmatireis. Dunja hat die Lachs-Steaks auf den Punkt gebraten und einen fantastischen Tomatenmus, türkischer Art, zubereitet und damit, dem Menü eine Krone aufgesetzt.

Das letzte Mal!
Gestern Abend sassen wir beisammen und haben beim Grillen, unseren Abschied gefeiert. Dann gesellte sich der norwegische Hobbyfischer dazu. Es war ein Superabend mit viel Infos über Land und Leute.
Heute trennen sich vorerst, unsere Wege, Dunja und Uwe segeln nach Süden und wir nach Norden.
Im Herbst, wenn wir alle zu Hause sind, werden wir uns treffen und alles Revue passieren lassen.
Bis dahin, wünschen wir den beiden und der S/Y Malinda III, alles Gute und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Route: 40 Seemeilen, bis heute: 410
8:26 Stunden, Temp.: 18-22°C
Sonnenaufgang: 05:01, Sonnenuntergang: 22:21












Vorbei an Lindesnes, ...
... haben wir, unter Maschine, ...


... auch Lista passiert, ...


... während in der Höhe
anständig blies!
Trinity ist nach den Behandlungen ...

... putz munter!












Ein wunderschöner Tag ist zu Ende ...



Dunja und Uwe gehen auch schlafen!

Der Ausflug nach Sogndalsstranda:













Dunja auf Abwegen!

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