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Dienstag, 26. Juli 2016

Tananger, Norwegen, 24. bis 29. Juli 2016

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Sirevaag, um 6 Uhr waren wir auf den Beinen, 7 Uhr unterwegs. Wie versprochen, ohne Wind und ohne Wellen, quasi auf einem Ententeich. Das erfreuliche kam später, in Form von mitlaufender Strömung. Es ging soweit, dass wir zum Teil mit 7,4 Knoten unterwegs waren, Resultat: in 5 Stunden und 22 Minuten, bei sommerlichen Temperaturen, haben wir Tananger erreicht.
Unser Lieblings Anlegeplatz war frei und wir glücklich. Ein Wermutstropfen, wir mussten schrecklich schwitzen.

Montag, den 25.
Arbeit ruft, wir brauchen Sterofundin-Lösung, wofür? Als Infusion für unsere Liebste. Bis jetzt hatten wir kein Glück, die Apotheker kennen das nicht und die Tierärzte sind im Urlaub.
Heute sind wir fündig geworden. Ein paar Kilometer weiter, gibt es eine Kleintierklinik, um 16 Uhr haben wir einen Termin.
Vorhin wurden wir von der Klinik angerufen. Es hat sich herausgestellt, dass sie weder Sterofundin noch, die Ersatz-Lösung, Ringer-Lactat vorrätig haben. Nun fahren wir mit dem Bus dorthin um das Problem zu lösen. 

Unser Törn ist, dieses Jahr, weitestgehendst von der Konstitution der Trinity abhängig. Wir wollen möglichst einen Liegeplatz ansteuern, wo sie, relativ sicher, aussteigen kann. Sie soll die Zeit richtig genießen.
Es geht ihr zwar gut, sie nimmt aber schleichend ab. Die Medikamente wirken Wunder, aber heilen können sie nicht. Wir sind froh, dass es ihr vielleicht nicht bewusst ist.

Route: 31 Seemeilen, bis heute: 463
5:22 Stunden, Temp.: 16-24°C
Sonnenaufgang: 05:07, Sonnenuntergang: 22:20












Sirevaag schläft und ...
... wir sind auf dem Ententeich am ...


... frühstücken,
Am unseren Lieblingsplatz



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Samstag, 23. Juli 2016

Sirevaag, Norwegen, 23. bis 24. Juli 2016

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In aller Gemühtlichkeit haben wir, nach dem Duschen, ausgiebig gefrühstückt. Dann kam der Abschied und danach waren wir unterwegs. Dunja und Uwe wollten nach Lista und wir nach Sirevaag. Sirevaag liegt nördlich von Egersund. Der Hafen ist so la la, man geht an Reifen längsseits.

Es war, entgegen der Vorhersage, fast die ganze Strecke, gegen den Wind. Das Wetter war aber hervorragend, eher zu warm, Wellen gab es kaum.

Das alles führte dazu, dass wir, die ganze Zeit, auf die Maschine angewiesen waren, außer einer Stunde!

Angekommen, waren alle uns bekannten Plätze belegt. Aber wir haben uns daran erinnert, dass der Hafenmeister letztes Jahr angeboten hatte, unter dem Kran anzulegen, also nichts wie hin.

Kaum angekommen schrie Heike hey, hier ist es seicht, siehe da, wir hatten nur noch eine Handbreit Wasser unterm Kiel und die Ebbe sollte uns noch, um 20:00 Uhr, 40cm wegnehmen.
Umgehend haben wir abgelegt und auf der gegenüber liegenden Seite eine Tiefe Stelle gefunden. Das Fenderbrett schont nun die Fender, die Leinen sind aber zum Teil versaut.

Der Joker-Laden hat schon zu. Wir wollten uns endlich orientieren, ob es hier einen Kaufmann gibt.

Wir schlürfen jetzt die Grütze mit Milch, das Resteessen folgt gleich. Morgen früh wollen wir nach Tananger aufbrechen.

Route: 22 Seemeilen, bis heute: 432
4:48 Stunden, Temp.: 15-22°C
Sonnenaufgang: 05:07, Sonnenuntergang: 22:18













Rekefjord, vor der Abfahrt ...






S/Y Malinda III, unterwegs nach Süden, wir nach Norden!
Leuchtturm Egersund
"Glücklich" an den Reifen!


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